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Laird McKai

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Samstag, 7. Januar 2012, 16:32

Laird McKai in Edinburgh

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CGCNews Edinburgh The honorable Laird McKai has been to Edinburgh during New Years Week. CGCNews had the opportunity to meet his Laird during this year's Hogmanay Festival. Laird Mc Kai sends out a general call for good Geocaches in Edinburgh and the rest of Scotland and the World.

So ähnlich stünde es wohl in der Zeitung, falls Laird McKai wirklich eine wichtige Person der Zeitgeschichte wäre und nicht Laird McKai ein Geocaching Nickname.

Über Caches in Edinburgh zu berichten ist schwierig, nicht das es solche nicht gibt. Gerade die Royal Mile ist mit Multi-Caches wie Edinburgh's Royal Mile und Not Edinburgh's Royal Mile  mit vielen Favorite Points reichlich bestückt. Man sollte halt keine Munitionskiste am Final erwarten und glücklich über einen Micro oder einen Nano sein. Das Suchen und Finden von Geocaches wiederum stellt kein Problem in Edinburgh dar, denn Geocaches gibt es viele und man findet sie auch an den schönsten Stellen. Meine Aufzählung hier ist somit nur beispielhaft und stellt keine Empfehlung dar.

Die Royal Mile fängt beim Edinburgh Castle an. Unterhalb der Festung liegt ein Cache gleichen Namens, welcher allerdings wegen Hogmanay nicht erreichbar war.

Der Weg führt uns von der Burg aus zu einem großen Vorplatz, Ort des jährlichen Edinburgh Tattoo einer Veranstaltung mit militärischen Musikkappellen, Dudelsackspielern und sonstiger Folklore. Auf diesem Platz findet sich auch Stage 1 des Royal Mile Caches, einem alten Brunnen der an die Hexenjagd im Mittelalter erinnert, welche sich auch in Edinburgh fand. Die Royal Mile endet am schottischen Parlament und an Holyrood Palace, dem Wohnort der Queen und den Royals in Edinburgh.

Nach der Burg und dem Vorplatz führt der Weg uns entlang der Royal Mile entlang eines alten Restaurants "The Witchery", der "Camera Obscura" nach St. Giles Cathethral.

Es findet sich viel Geschichte auf dem Weg, man stolpert an jeder Ecke über etwas  Interessantes, Merkwürdiges und Schönes das es zu entdecken gilt.

Man lernt das die Story von Jekyll & Hyde ihren Ursprung in Edinburgh hat, da der tagsüber geachtete und "ehrbare" Bürger Deacon Brodie in Wahrheit ein ruchloser Einbrecher gewesen war und Robert Louis Stevenson ihn deshalb als Vorbild für seine Geschichte nahm. Deacon Brodie starb  im übrigen an Hanffieber nach einem erfolglosen Fluchtversuch. Nachdenklich stimmt vielleicht der Gedanke das Deacon Brodie als guter Bürger selbst an der Verbesserung des Galgens mitgewirkt hat, welcher ihn nun das Leben kostete. Ganz so einfach war der Tod eines Robert Johnstone nicht, welcher ebenfalls gehängt werden sollte. Leider hatte sich der Scharfrichter mit der Länge des Stricks vermessen, so dass der Verurteilte noch den Boden erreichte und die aufgebrachte Zuschauermenge nun den Henker mit allem greifbaren bewarf. Nur das Eingreifen der Polizei verhinderte das Mr. Johnstone das Weite suchen können, so dass das Werk nach acht Stunden zu seinem Nachteil vollendet wurde. In Erinnerung bleibt jedoch "The Longest Hanging"

.


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Samstag, 7. Januar 2012, 16:32

Warum es auf der Royal Mile einen Backstein mit der Inschrift CSI gibt konnte mir kein Mensch erklären, wobei jedoch bei einigen Caches Backsteine und deren Inschriften eine wichtige Rolle spielen. Interessant ist auch die Bauweise der oft mittelalterlichen Häuser, welche aufgrund der steigenden Population immer mehr in die Höhe wuchsen und der Zwischenraum wenig Platz für Wege liess. Diese Wege werden auch heute noch als Close oder Wynd bezeichnet und tragen den "Strassennamen" meist vornweg. Berühmt ist Mary King's Close. Dieser Weg wurde überbaut und war einige Zeit völlig vergessen. Zugang in diese Unterwelt erhält man allerdings nur gegen Eintritt. Ebenfalls nur gegen Eintritt zugänglich ist ein anderer ähnlicher Lost Place unter der "South Bridge" mit Namen "The Vault". Viele unterirdische Kellergewölbe dienten im Mittelalter als Wohnraum. Interessant ist das man in diesen Keller von der Strasse aus kommt in dem man in einem Haus die Treppe nach oben (!) nimmt. Edinburghs Old Town ist am Hang gebaut.

In "The Vault" findet sich im übrigen ein Hexentempel, welcher von außen eingesehen werden kann.

Verlassen wir die Royal Mile ist es trotzdem ein leichtes immer wieder etwas Neues zu entdecken. Am Robert Burn's Monument findet sich ein Nano-Cache, Greyfriars Bobby lädt mit "Give him a hug" zu einer Challenge ein und das Kaufhaus Jenners in Princes Street ist mit die schönste Adresse zum Geldausgeben.

Kulinarisch bietet Schottland und Edinburgh einiges mehr als Haggis, neeps and tatties. Gerade Seafood  frisch aus der Nordsee sehr empfehlen und Monteiths in der High Street neben der Witchery sehr zu empfehlen. Aberdeen Angus Rind, Peelham Pork bieten vorzüglich lokale Spezialitäten. Aber auch Kenner der indischen und sonstigen asiatischen Küche kommen auf ihre Kosten. Pasta und Pizza findet sich neben den üblichen Burgern auch an fast jeder Ecke. Nahezu jeder Pub bietet günstige Bar Meals, wobei einfache Küche erwartet werden sollte. Ungewöhnlich für Deutsche ist einzig das man in britischen Pubs nicht bedient wird, Getränke ordert und bezahlt man am Tresen, einzig Bar Meals werden gebracht und auch später erst bezahlt. An Bier findet man einiges Leckeres mehr an lokalen Gebräuen als das irische Guiness. An schönen Pubs fehlt es in Edinburgh nicht, hier seien vor allem die Pubs in Grassmarket genannt, wo uns The White Hart Inn als ältester Pub in Edinburgh am besten gefallen hat.  

Auch im Bereich der Princes Street also im Bereich der "New Town" sind einige schöne Pubs zu finden, unter anderem "The Guildford Arms" mit herrlicher Innenausstattung. Gewarnt sei jedoch vorm Pub Call um 23 Uhr - lange Kneipenabende gibt es nur in Nachtclubs mit "Late License" und

gegebenfalls einen späten Whisky im Hotel.

Hogmanay ist in Schottland und in Edinburgh das Highlight des Jahres. Die ganze Innenstadt ist für das Ereignis gesperrt und es finden sich mehrere Bühnen und verschiedene Bereiche in denen unterschiedliche Künstler ihr musikalisches Können präsentieren. Auswählen kann man zwischen Rockkonzert, einem DJ-Pult, einem Folkonzert (2011: Capercaillie, Peatbog Faeries, Rura) und klassischer Musik.

Das Feuerwerk um Mitternacht ist spektaklär und endet mit dem grössten Auld Lang Syne der Welt!

Für alle für die diese kleine Rundreise durch Edinburgh nun zu anstrengend gewesen ist empfehle ich folgende Parkbank und bitte darum bereits jetzt für mich zu sammeln damit an schöner Stelle ein ähnliches Objekt in meinem Andenken errichtet werden kann.

 


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Samstag, 7. Januar 2012, 16:35


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Samstag, 7. Januar 2012, 16:49

Auld Lang Syne


HansHans

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Montag, 9. Januar 2012, 18:18

Schöner Reisebericht, ich hoffe dort auch mal hinzukommen und vielleicht zu cachen ;)


Bierkugel

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Donnerstag, 26. Januar 2012, 16:36

Da würde ich auch gerne mal hinfahren, aber seit der Wende bin ich noch nicht so viel in der Welt umher gereist wie ich gerne gehabt hätte. Jetzt wo ich könnte, jetzt fehlt uns die Zeit.
„Jetzt geht es nicht mehr um Bananen, jetzt geht es um die Wurst.“

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Edinburgh, Hogmanay 2011, Scotland

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