Laird McKai in Edinburgh
CGCNews Edinburgh The honorable Laird
McKai has been to Edinburgh during New Years Week. CGCNews had the opportunity
to meet his Laird during this year's Hogmanay Festival.
Laird Mc Kai sends out a general call for good Geocaches in Edinburgh and the
rest of Scotland and the World.
So ähnlich stünde es wohl in der Zeitung, falls Laird McKai wirklich eine wichtige Person der Zeitgeschichte wäre und nicht Laird McKai ein Geocaching Nickname.
Über Caches in Edinburgh zu berichten ist
schwierig, nicht das es solche nicht gibt. Gerade die Royal Mile ist mit
Multi-Caches wie
Edinburgh's Royal Mile und
Not Edinburgh's Royal Mile mit vielen Favorite Points reichlich
bestückt. Man sollte halt keine Munitionskiste am Final erwarten und glücklich
über einen Micro oder einen Nano sein. Das Suchen und Finden von Geocaches
wiederum stellt kein Problem in Edinburgh dar, denn Geocaches gibt es viele
und man findet sie auch an den schönsten Stellen. Meine Aufzählung hier ist
somit nur beispielhaft und stellt keine Empfehlung dar.
Die Royal Mile fängt beim Edinburgh Castle
an. Unterhalb der Festung liegt ein Cache gleichen Namens, welcher allerdings
wegen Hogmanay nicht erreichbar war.
Der Weg führt uns von der Burg aus zu einem großen Vorplatz,
Ort des jährlichen Edinburgh Tattoo einer Veranstaltung mit militärischen
Musikkappellen, Dudelsackspielern und sonstiger Folklore. Auf diesem Platz
findet sich auch Stage 1 des Royal Mile Caches, einem alten Brunnen der an die
Hexenjagd im Mittelalter erinnert, welche sich auch in Edinburgh fand. Die
Royal Mile endet am schottischen Parlament und an Holyrood Palace, dem Wohnort
der Queen und den Royals in Edinburgh.
Nach der Burg und dem Vorplatz führt der Weg uns entlang der Royal Mile entlang eines alten Restaurants "The Witchery", der "Camera Obscura" nach St. Giles Cathethral.
Es findet sich viel Geschichte auf dem Weg, man stolpert an
jeder Ecke über etwas Interessantes, Merkwürdiges und Schönes das es zu
entdecken gilt.


Man lernt das die Story von Jekyll & Hyde ihren Ursprung in Edinburgh hat, da der tagsüber geachtete und "ehrbare" Bürger Deacon Brodie in Wahrheit ein ruchloser Einbrecher gewesen war und Robert Louis Stevenson ihn deshalb als Vorbild für seine Geschichte nahm. Deacon Brodie starb im übrigen an Hanffieber nach einem erfolglosen Fluchtversuch. Nachdenklich stimmt vielleicht der Gedanke das Deacon Brodie als guter Bürger selbst an der Verbesserung des Galgens mitgewirkt hat, welcher ihn nun das Leben kostete. Ganz so einfach war der Tod eines Robert Johnstone nicht, welcher ebenfalls gehängt werden sollte. Leider hatte sich der Scharfrichter mit der Länge des Stricks vermessen, so dass der Verurteilte noch den Boden erreichte und die aufgebrachte Zuschauermenge nun den Henker mit allem greifbaren bewarf. Nur das Eingreifen der Polizei verhinderte das Mr. Johnstone das Weite suchen können, so dass das Werk nach acht Stunden zu seinem Nachteil vollendet wurde. In Erinnerung bleibt jedoch "The Longest Hanging"
.

In "The Vault" findet sich im übrigen ein Hexentempel, welcher von außen eingesehen werden kann.
Verlassen wir die Royal Mile ist es trotzdem ein leichtes immer wieder etwas Neues zu entdecken. Am Robert Burn's Monument findet sich ein Nano-Cache, Greyfriars Bobby lädt mit "Give him a hug" zu einer Challenge ein und das Kaufhaus Jenners in Princes Street ist mit die schönste Adresse zum Geldausgeben.



Kulinarisch bietet Schottland und Edinburgh einiges mehr als
Haggis, neeps and tatties. Gerade Seafood frisch aus der Nordsee sehr
empfehlen und Monteiths in der High Street neben der Witchery sehr zu
empfehlen. Aberdeen Angus Rind, Peelham Pork bieten vorzüglich lokale
Spezialitäten. Aber auch Kenner der indischen und sonstigen asiatischen Küche
kommen auf ihre Kosten. Pasta und Pizza findet sich neben den üblichen Burgern
auch an fast jeder Ecke. Nahezu jeder Pub bietet günstige Bar Meals, wobei
einfache Küche erwartet werden sollte. Ungewöhnlich für Deutsche ist einzig
das man in britischen Pubs nicht bedient wird, Getränke ordert und bezahlt man
am Tresen, einzig Bar Meals werden gebracht und auch später erst bezahlt. An
Bier findet man einiges Leckeres mehr an lokalen Gebräuen als das irische
Guiness. An schönen Pubs fehlt es in Edinburgh nicht, hier seien vor allem die
Pubs in Grassmarket genannt, wo uns The White Hart Inn als ältester Pub in
Edinburgh am besten gefallen hat. 
Auch im Bereich der Princes Street also im Bereich der "New Town" sind einige schöne Pubs zu finden, unter anderem "The Guildford Arms" mit herrlicher Innenausstattung. Gewarnt sei jedoch vorm Pub Call um 23 Uhr - lange Kneipenabende gibt es nur in Nachtclubs mit "Late License" und
gegebenfalls
einen späten
Whisky im Hotel.
Hogmanay ist in Schottland und in Edinburgh das Highlight des
Jahres. Die ganze Innenstadt ist für das Ereignis gesperrt und es finden sich
mehrere Bühnen und verschiedene Bereiche in denen unterschiedliche Künstler
ihr musikalisches Können präsentieren. Auswählen kann man zwischen
Rockkonzert, einem DJ-Pult, einem Folkonzert (2011: Capercaillie, Peatbog
Faeries, Rura) und klassischer Musik.
Das Feuerwerk um Mitternacht ist spektaklär und endet mit dem grössten Auld Lang Syne der Welt!


Für alle für die diese kleine Rundreise durch Edinburgh nun zu
anstrengend gewesen ist empfehle ich folgende Parkbank und bitte darum bereits
jetzt für mich zu sammeln damit an schöner Stelle ein ähnliches Objekt in
meinem Andenken errichtet werden kann.
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