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cachedoc

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1

Montag, 28. Mai 2007, 21:42

Eichenprozessionsspinner

Hier der Link zu einem Powerpointvortrag zum Thema:
http://www.lwf.bayern.de/imperia/md/cont…ensatz_2006.pdf

Da der Kontakt mit den Tierchen Allergien auslösen kann, würde ich Cachedosen in der Nähe deaktivieren.

Ich glaube bisher habe ich soetwas nur bei 123MAINE (Cache ?) und Wutzebaer (Cache Orwisch III) gesehen, aber sobald ich Kenntnis von den Raupen hätte muß ich da niemand hinschicken.

Allerdings besteht die Gesundheitsgefährdung ganzjährig!
Zur Zeit durch die Raupen mit ihren Haaren, im restlichen Jahr durch die Gespinstnester.

Es treten allergische Reaktionen durch Hautkontakt mit Rötungen, Quaddeln, Bläschen, durch Kontakt mit den Bindehäuten der Augen (Konjunktivitis) oder durch Inhalation auf (Hustenreiz, Reizungen im Rachen, bis hin zum allergischen Asthma).

Im groben also meist Symtome wie sie Leute mit Heuschnupfen auch erleben.

Die Brennhaare können sich im Boden anreichern und jahrelang aktiv bleiben, zum Teil werden sie mit dem Wind verdriftet.

Was tun bei Kontakt?
Nun erstmal reagiert nicht jeder. Allerdings sollte man die Kleidung wechseln, waschen und sich duschen, ggf. die Augen spülen.

Das Landesamt empfiehlt kontaminierte Kleidung und Schuhe nicht in den Wohnbereich zu bringen!
Die Kleidung sollte gewechselt werden und dann über 60°C gewaschen werden (wenn die Textilie das erlaubt - also keinen XL-Kaschmirpullover bei 60°C auf Babygrösse bringen!)
---Da bleibt eigentlich nur die Frage: Wo zieht man sich um ?( ?( Vor der Haustüre ?( ?( Und dann schnell rein in die Wohnung ?( ?(

Es gibt was besseres! Ich empfehle: Vorbeugen ist besser ;) !

Wir kennen alle Nachtcachen! - Aber was hilft in Zeiten der Eichenprozessionsspinner?
Wie beuge ich einer Kleidungskontaminations vor?

Leute - hier hilft nur noch Nacktcachen!
Nach dem Motto es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung! - Und was stören die paar Creepy-Crawlies im Wald?

Damit können die Empfehlungen des Landesamtes auch greifen, falls man einer solchen Raupe begegnet.

Verseuchte Kleidung ist Historie, wenn man meinen Rat befolgt!

Und ich seh schon die Links www.nacktcaching.org und die Themen .....

cachedoc

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2

Donnerstag, 9. August 2007, 20:28

Nacktcaching out

Geschlossene Kleidung ist zwar etwas langweilig, aber in jedem Fall besser, da direkter Hautkontakt vermieden wird.

Keine Ahnung ob ich nun wirklich tausend Schnakenstiche an beiden Armen hatte beim letzten Cache (trotz Autan) oder eine Reaktion auf Eichenprozessionspinner.

Die bedeckten Körperteile blieben verschont.

Fisler

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3

Donnerstag, 9. August 2007, 20:52

Nach dem Tag mit dem Outdoorevent und der SZW war ich auch total zerstochen, mein linker Arm ist sogar leicht angeschwollen gewesen.
Genusscacher - Müll suche ich nur beim CITO.

HansHans

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4

Sonntag, 11. April 2010, 10:03

Es ist langsam wieder akut. Ab Mitte April beginnt die Raupenzeit des Eichenprozessionsspinners. Für den Menschen gefährlich sind die Haare (Setae) des 3. Larvenstadiums (Mai, Juni) des Eichen-Prozessionsspinners. Sie halten sich auch an den Kleidern und Schuhen und lösen bei Berührungen stets neue toxische Reaktionen aus. Die (fast unsichtbaren) Brennhaare dringen leicht in die Haut und Schleimhaut ein und setzen sich dort mit ihren Häkchen fest. Reizungen an Mund- und Nasenschleimhaut durch Einatmen der Haare können zu Bronchitis, schmerzhaftem Husten und Asthma führen.

Vorsichtsmaßnahmen
  • Grundsätzlich die Befallsgebiete meiden
  • Hautbereiche (z. B. Nacken, Hals, Unterarme, Beine) schützen
  • Raupen und Gespinste nicht berühren
  • Sofortiger Kleiderwechsel und Duschbad mit Haarreinigung nach (möglichem) Kontakt mit Raupenhaaren


Bei einer Reaktion sollte ein Arzt aufgesucht werden!

Zitat von »straßen.nrw«

Wesel / Mönchengladbach (straßen.nrw). Der Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung Niederrhein lässt in den kommenden Wochen an allen Bundes- und Landesstraße in den Kreisen (...) die Raupen des Eichenprozessionsspinners gezielt an den befallenen Bäumen bekämpfen. Ab Mitte April beginnt die Raupenzeit des Eichenprozessionsspinners, einer von Juli bis September aktiven Mottenart. Die Raupen sind für den Menschen auf Grund ihrer giftigen Behaarung gefährlich. Bei Kontakt mit der Haut können starke Juckreize oder allergische Schockreaktionen auftreten. Werden Raupenhaare eingeatmet, kann es zu Entzündungen der Luftwege kommen. Bei dem angewendeten Bekämpfungsverfahren werden die befallenen Bäume großflächig besprüht. Das aufgesprühte Mittel (Wirkstoff: Bazillus Thuringiensis) wird durch die jungen Raupen über die Nahrung aufgenommen und führt dazu, dass durch eine Lähmung der Darmwand, die Raupen verhungern. Für Menschen oder Pflanzen ist dieses Mittel nicht schädlich. Damit sich das Mittel gleichmäßig auf den Bäumen verteilen kann, muss die Sprühaktion bei trockenem Wetter durchgeführt werden.
Für Menschen, Haustiere oder Pflanzen ist dieses Mittel nicht schädlich.

Da für die Bekämpfung der Raupen lediglich ein Zeitraum weniger Wochen zur Verfügung steht, sind die mit Schrittgeschwindigkeit fahrenden Fahrzeuge bei entsprechender Wetterlage ab den frühen Morgenstunden bis in den Abend hinein unterwegs.


Quellen: Wiki/straßen.nrw

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