Wenn ich dich richtig verstehe hast du wohl einiges an alpiner Erfahrung. Dein ist hier sicherlich für den einen oder anderen interessant.
Der Cacheowner hat sicher mehr alpine Erfahrung als ich. Ich kenne halt den Weg ganz gut und habe jetzt den neuen Grasslerführer mit dem Rotherführer verglichen.
Das mit der 2009 gesperrten Ostumgehung steht im Rother. Falls man die Schiara wirklich im Osten umgehen will, sollte man diesen Weg recherchieren und dafür einen Papierkartenausschnitt mitnehmen, die Wirtin im Rifugio Pian de Fontana kann deutsch und sagen welche Wege im Augenblick begehbar sind.
Die neuen Tracks von Bruckmann habe ich mir nun mal genauer angeschaut: Stefan Lenz hat die Anzahl der Wegpunkte viel zu stark reduziert, sie sind nur zur groben Orientierung geeignet, oft fehlen durch die reduzierung wichtige Punkte und es geht quer durch die Pampa.
Varianten die er nicht gegangen ist, hat er nur grob am Computer erstellt und dienen nur als Anhaltspunkt.
Einen Track für Wattens-Venedig (zuvor war ich noch mit Handy, GPS-Maus und Papierkarten unterwegs) könnte ich theoretisch auch zur Verfügung stellen, allerdings sind da auch einige Umwege (z. B.
GC1YFXX) drin. Außerdem müsste ich den Track noch editieren, um nicht Betoneinwegtauchgeräte an die Füße zu bekommen.
Ich hatte neben dem Rother Track, der sehr gut ist, mal davon abgesehen, dass er die Stages bei Wattens und Tassei auslässt, auch einen GPSies-Track und die Fernwege.de-Tracks dabei, aber das war für das Oregon irgendwie zuviel.

Musste in Belluno im Internetcafe aufräumen, weil ein paar Tracks, deren erster Buchstabe des Dateinamens weiter hinten im Alphabet waren, verschwunden waren.

Es werden übrigens zuerst die GPX-Dateien auf der Speicherkarte alphabetisch eingelesen, dann die im Gerätespeicher selbst.
Das Limit liegt wohl bei Tracks mit insgesamt 10000 Punkten.
Daher würde ich folgendes vorschlagen:
Die Rother Tracks in der auf je 500 Punkte reduzierten Version, das wären dann 2500 Punkte.
Dieser GPSies Track sieht für den Cache sehr brauchbar aus, Wattens und Tassei sind auf den ersten Blick mit drin: 4500 Punkte. Schiara Klettersteig ist auch drin.

Eventuell kann man den auf die Hälfte der Punkte reduzieren.
Für die neuen Tracks von Bruckmann sollte nun auch noch Platz sein.
Am besten mal alle Tracks auf der Karte laden und auf der Karte anzeigen lassen und dann nach einem Neustart des Geräts schauen, ob noch alles angezeigt wird / auswählbar ist.
Ob es man den "Anzeigespeicher" des Oregons zum Überlaufen bringt, wenn man unterwegs einen seiner eigenen Tracks von vorangegangenen Tagen, die schon automatisch archiviert wurden, lädt, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, aber hier muss man aufpassen.
Als GPS-Karte würde ich die
TransAlpin von Garmin nutzen. Interessant sind auch die
BirdEye-Alpenvereinskarten von Garmin. Letztere decken nicht die komplette Strecke ab.
Diese genannten Tracks, der Rotherwanderführer mit seinen 1:75000 Topokarten, zumindest die Auszüge der Etappen bei Wattens und Tassei aus dem Bruckmannführer und eine OSM Karte sollten für den Cache eigentlich reichen. Einem Track an einer unklaren Stelle zu folgen ist oft viel einfacher als in den Wanderführer zu schauen und die nicht immer klaren Formulierungen zu verstehen.
Das Geld für die Birdseye und Transalpin ist sicherlich rausgeworfen, das würde ich besser in gute Aussrüstung stecken, wenn man alles neu kaufen muss, dann ist ein vierstelliger Betrag nicht utopisch. Die OSM ist sogar in Italien besser als die Transalpin, habe die Etappe von Belluno nach Revine verglichen.
Auf der Transalpin ist nicht mal der Bindelweg (eine Touriwanderautobahn) zum Fedeiasee vollständig drauf, sie ist für den Traumpfad unbrauchbar, das einzige was man brauchen könnte, sind die Höhenangaben der Berggipfel und Lage einiger Hütten, damit hört es aber auch schon in Südtirol auf.
Die OSM hat erst auf dem Weg von Belluno nach Revine ein paar Lücken, es ist nicht jeder Weg drauf, einerseits ist da die Stage in Tassei, andererseits wäre Variante mit der Gratwanderung über den Col de Viscentin viel schöner, dort stehen auch die tollen MV-Wegweiser, die man auf vielen Bildern findet, daher würde ich von Tassei wieder ein paar hundert Meter zurück gehen und dann über
GC1F8XW auf den Grat. Wenn keine Wege auf der OSM Karte eingezeichnet sind, besser ein Stück an der Straße entlang, es gibt zwar handgeschriebene AV Wegweiser, aber im Wald sind dann anfangs alle paar Meter kreuz- und quer Wege, aber keine Markierungen und 1 km dem Pfeil nach den Hang durch den Wald hoch waren doch sehr abenteuerlich.

Abstieg vom Pian de le Femene auf Weg 1032 ist zu finden, wurde letzten Sommer neu markiert und ist auch in der OSM drin.
PS: Es gab letztes Jahr auch 4 andere Cacher, die sich nur mit Papierkarten in die die Stages eingezeichnet waren, der Etappenübersicht vom Cachelisting und den fernwege.de Tracks durchgeschlagen haben (und das noch mit Zelt und Benzinkocher). Geoinformatikstudenten halt.
Wann gehts bei euch los?