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Dank des neuen Urwigo-Builders zum Cartridge basteln und der Verbreitung von Smartphones mit entsprechender Software, nimmt die wherigo-Verbreitung ja doch recht stark zu. Bis vor kurzem ist das recht spurlos an mir vorbeigegangen, da sich in diesem Bereich nur wenig tat, hatte ich noch nicht mal eine Benachrichtung für diese Cacheart eingerichtet.
Als ich im Januar 2010 nach Fürth umgezogen bin, gab es in der näheren Umgebung drei wherigos, die nächsten lagen dann in Regensburg und Bayreuth. Inzwischen sieht das aber ganz anders aus: Im Umkreis von 30km gibts nun 10 dieser interaktiven Multis.
Welche Möglichkeiten hier inzwisschen geboten werden, zeigt "Die bizarren Fälle des R.H. LeNeuf. Fall 1" recht eindrucksvoll. Das GPS oder Smartphone führt einen hier, ähnlich wie bei einem Adventure am PC, durch die Story dieses Kriminalfalls. Es gibt Zeugenbefragungen, Spurensuche und Verfolgungsjagden und die ein oder andere kleine Gemeinheit. Das GPS bringt einen hierbei von Tatort zu Tatort und dient auch als eine Art Notizbuch für die gefundenen Indizien und Zeugenaussagen. Kombiniert man das Ganze am Ende richtig, gibts noch einen toll gestalteten Final als Belohnung. Stellt man sich zu doof an, gibt es nur die Koordinaten für den
"Bonus der Schande" und man darf von vorne beginnen.
Der wherigo selbst ist ein Nachtcache, es ist an jeder Stage etwas versteckt (also kein virtuelles Rumgelaufe) und man sollte mindestens zwei Stunden einplanen, eher länger. Mir hat der Cache sehr viel Spaß gemacht, auch wenn wir letztlich mit mehr Glück als Verstand durchgekommen sind, ich hatte zwischenzeitlich schon die Hoffnung aufgegeben, dass das noch klappt.
Als kleine Einstimmung, auch für wherigo-Neulinge, gibt es noch
"Monsieur LeNeuf wird Polizist", hier wird man mit der grundlegenden Bedienung vertraut gemacht und es gibt eine kleine Einführung in den Aufbau eines wherigo.